Interessengemeinschaft Zölch-Geschädigter

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Neuigkeiten

Aktualisierung vom 7. Juni 2021

Ende Mai ist die mit 11. März datierte Urteilsbegründung des Strafgerichts Bern-Mittelland eingetroffen. Das Gericht spricht bei Zölch von einer „beachtlichen kriminellen Energie“,  bei der Schadenszufügung von „direktem Vorsatz“ und bezeichnet die Beweggründe seiner Straftaten mit „finanzieller und damit rein egoistischer Natur“. Zölch setze sich über alle behördlichen Anordnungen hinweg und schädige damit seine Gläubiger, hält das Gericht weiter fest.

Die drei rekurrierenden Parteien gegen diesen erstinstanzlichen Entscheid (Staatsanwaltschaft, ein Privatkläger, Franz Zölch) müssen ihren begründeten Rekurs innert 20 Tagen ab Zustellung der Urteilsbegründung einreichen, danach kann das Berner Obergericht den Termin für die zweitinstanzliche Verhandlung bekannt geben. 


IGZG, 7.6.2021

Aktualisierung vom 16. März 2021

Franz Zölch ist heute, 16. März 2021 vom Strafgericht Bern-Mittelland wegen gewerbsmässigen Betrugs und der Verfügung über gepfändetes Vermögen zu 30 Monaten Gefängnis, davon 18 Monate bedingt verurteilt worden. Das Verdikt liegt wesentlich unter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Verdikt von 56 Monaten, zudem war das Gericht der Meinung, dass drei Gläubiger zu leichtsinnig gehandelt hätten. Dass die Opfermitverantwortung in diesen Fällen zur völligen Straffreiheit des Täters führt, ist ein Freipass für all jene, die sich motiviert sehen, Raubzüge nach demselben Muster vorzunehmen. Es wäre an der Zeit, dass diesbezüglich das Gesetz verschärft wird, wie dies Ständerat Daniel Jositsch schon vor Jahren gefordert hat.

Die in der IGZG zusammengeschlossenen Opfer nehmen dieses Urteil jedoch im Grossen und Ganzen mit Genugtuung zur Kenntnis und deuten es als klares Zeichen, dass in der causa Franz A. Zölch der Wind nun definitiv gedreht hat. Die IGZG hofft, dass nun auch die Frage noch geklärt werden kann, wohin eigentlich die Millionen, die Zölch teils legal, teils illegal erwirtschaftet hat, geflossen sind.

IGZG, 16.3.2021

Aktualisierung vom 5. März 2021

Die Hauptverhandlung gegen Franz A. Zölch findet in 10 Tagen, am 15. und 16. März 2021 vor der Strafabteilung des Regionalgerichts Bern statt. Beginn 8:15 Uhr im Assisensaal des Amtshauses an der Hodlerstr. 7 in Bern. Die Urteilseröffnung ist für den 16. März um ca. 16 Uhr vorgesehen.  

 Wenn Sie als Besucher dabei sein möchten, beachten Sie bitte die Besucherordnung, die Sie hier finden: file:///C:/Users/schuetz/Downloads/2021 02 02 Verhandlungsordnung V09.pdf (Link muss kopiert werden). Die Plätze dürften knapp werden, melden Sie sich also frühzeitig an.

Zölch selber wurde vom Erscheinen dispensiert, es ist also eher unwahrscheinlich, dass er auftauchen wird.  

IGZG, 5.3.2021

Aktualisierung vom 23. Dezember 2020

Die Hauptverhandlung gegen Franz A. Zölch findet nun definitiv - mit oder ohne Franz A. Zölch - am 15. und 16. März 2021 vor der Strafabteilung des Regionalgerichts Bern statt. Beginn 8:15 Uhr im Assisensaal des Amtshauses an der Hodlerstr. 7 in Bern. Die Urteilseröffnung ist für den 16. März um ca. 16 Uhr vorgesehen.  

IGZG, 23.12.2020


Aktualisierung vom 5. Dezember 2020

Und einmal mehr lässt sich Franz Zölch mit einem Arztzeugnis von seinen Verpflichtungen dispensieren: Das Regionalgericht hat aufgrund eines Arztzeugnisses den Gerichtstermin von nächster Woche fallengelassen.

Zölch hat in der Vergangenheit mehrfach Arztzeugnisse vorgewiesen, um für ihn unbequeme Termine platzen zu lassen. So hat er für den Weber-Verlag aus Thun gleich mehrere Buchvernissagen moderiert, dies während Zeiträumen, in denen er sich von seinem Berner Hausarzt eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit attestieren liess. Im Jahr 2018 entging er mit einem unbegründeten Arztzeugnis einer Einvernahme auf der Staatsanwaltschaft, und im März dieses Jahres verhalf ihm ebenfalls ein Arztzeugnis, dass der Prozess um mehr als 9(!) Monate verschoben wurde.

IGZG, 5.12.2020


Aktualisierung vom 30. November 2020

Vom 14. bis 16. Dezember sollte am Regionalgericht Bern der Strafprozess gegen Franz A. Zölch stattfinden. Ob der Anklagte, der seit Jahren beteuert, seinen Verpflichtungen nachkommen zu wollen, nicht einen weiteren Termin vor den Behörden platzen lässt, wird sich zeigen.

IGZG, 30.11.2020

 

Aktualisierung vom 11. Februar 2020

Vom 9. Bis 11. März 2020 findet am Regionalgericht Bern der Strafprozess gegen Franz A. Zölch statt. Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet im Wesentlichen auf gewerbsmässigen Betrug und Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte. Die Verhandlungen sind öffentlich, sie starten am Montag, 9. März um 8:15 Uhr im Gerichtssaal 220 im Amtshaus an der Hodlerstrasse 7. Die Urteilseröffnung erfolgt voraussichtlich am Mittwoch, 11. März ca. 16 Uhr.

IGZG, 11.2.2020


Aktualisierung Juni 2019
Nach mehr als 4 Jahren Untersuchung hat die Staatsanwaltschaft Bern mit Schreiben vom 12. Juni 2019 Franz A. Zölch beim Regionalgericht Bern-Mittelland angeklagt. Die Anklage lautet auf gewerbsmässigen Betrug, ev. versuchten Betrug (insgesamt 8 Fälle) sowie Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte (4 Fälle).

Die Anklage beim Regionalgericht Bern bedeutet für die IGZG ein Durchbruch, weil es der Staatsanwaltschaft Bern gelungen ist, die Systemhaftigkeit von Zölchs Betrügereien aufzuzeigen.

Franz A. Zölch arbeitet weiterhin beim Werd- und Weberverlag in Gwatt, an dessen Anlässen er regelmässig auch öffentlich auftritt, letztmals am 13. Juni an einer Buchvernissage im Schützenmuseum in Bern. Vom Werd- und Weberverlag hat er in den vergangenen Jahren mehrere Hunderttausend Franken Lohn bezogen, lässt seine Gläubiger jedoch regelmässig leer ausgehen und bezahlt auch seine AHV-Beiträge nicht korrekt.

Zölch wohnt gemäss dem Erkenntnisstand der IGZG vom Juni 2019 nicht dort, wo er schriftenpolizeilich angemeldet ist (bei seiner Schwester in Bern), sondern in den Geschäftsräumlichkeiten des Werd- und Weberverlags in Gwatt bei Thun, dies dürfte bau- und schriftenpolizeilich illegal sein.

IGZG, 18.06.2019


Aktualisierung Oktober 2017
Die Einwohnerdienste der Stadt Bern unter der Leitung von Gemeinderat Reto Nause sind seit mehr als anderthalb Jahren und trotz detaillierter Angaben der IGZG nicht in der Lage, den Aufenthaltsstatus von Franz A. Zölch ausfindig zu machen. Gemäss dem amtlichen Status ist Herr Zölch in einem Postfach in Bern „niedergelassen“, müsste also auch dort übernachten …

Die IGZG hat beim Obergericht Bern eine Aufsichtsbeschwerde bezüglich der Arbeit des Betreibungsamtes Bern-Mittelland eingereicht, dies aufgrund diverser vermuteter Dienstpflichtverletzungen.

Die IGZG hat die AHV des Kantons Bern aufgefordert, den Status als Selbständigerwerbender von Franz Zölch zu überprüfen. Dies, damit das Betreibungsamt in Zukunft die gepfändeten Löhne direkt beim Arbeitgeber (Weber Verlag Thun) beziehen kann.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bern Mittelland aufgrund der 2015 eingereichten Anzeigen aus den Reihen der IGZG wegen Betrugs sind noch nicht abgeschlossen worden.

IGZG, 5.10.2017

Aktualisierung März 2017
Franz Zölch hat Ende 2016 einen neuen Strafbefehl kassiert, weil er Pensionskassengelder ehemaliger Mitarbeiter abgezweigt hat, zwei weitere Strafverfahren wurden jedoch mit Nichtanhandnahmeverfügungen erledigt.

2016 hat das Betreibungsamt Bern Mittelland eine weitere Strafanzeige gegen Zölch eingereicht, weil er seine gepfändeten Einkünfte nicht ablieferte. (Zölch arbeitet seit mehreren Jahren u.a. beim Weber-Verlag in Thun und bezieht allein von dort rund 100’000.– jährlich).

Das Jahr 2016 stand im Zeichen intensiver Einvernahmen Zölchs sowie Zeugenbefragungen durch die Staatsanwaltschaft Bern Mittelland, dies aufgrund dreier eingereichter Anzeigen aus den Reihen der IGZG wegen Betrugs. Die Untersuchungen werden 2017 fortgesetzt.

IGZG, 27.3.2017


Aktualisierung Juni 2016
Nach der im Herbst 2015 erfolgten, rechtskräftigen Verurteilung von Franz A. Zölch als Betrüger haben mindestens drei weitere von Zölch geschädigte Personen Strafanzeige erhoben. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres erfolgten bereits mehrfach Einvernahmen und Zeugenbefragungen, im Sommer werden die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Bern Mittelland weiter geführt. Die IGZG erachtet die juristische Aufarbeitung des Falls Zölch als wichtig und begrüsst die bisherige Arbeit der Staatsanwaltschaft Bern Mittelland ausdrücklich.

Gleichzeitig nimmt die IGZG mit zunehmendem Erstaunen zur Kenntnis, dass die vom Betreibungsamt Bern Mittelland gegen Zölch schon 2013 resp. 2015 bei der Staatsanwaltschaft Bern Oberland deponierten Strafanzeigen offenbar nach wie vor unbehandelt geblieben sind.

Seit Jahren liefert Zölch den Behörden weder die gepfändeten Lohnanteile noch eine nachvollziehbare Buchhaltung ab. Gleichzeitig bezieht er monatlich mehrere Tausend Franken Lohn vom Weber Verlag in Thun und ist regelmässig an Anlässen in gehobener Gesellschaft anzutreffen.

Hängig ist überdies eine Aufsichtsbeschwerde eines Gläubigervertreters gegen das Betreibungsamt Bern Mittelland, das diesem eine umfassende Akteneinsicht verweigert hat.

IGZG, 10.6.2016


Aktualisierung Ende September 2015
Franz A. Zölch ist seit dem 22. September 2015 ein gerichtlich verurteilter Betrüger (Weitere Infos finden Sie im Pressearchiv). Dieses juristische Ergebnis ist sicher eine Genugtuung für alle, die von Herrn Zölch finanziell geschädigt worden sind. Herr Zölch hat das Vertrauen, ganz besonders von engsten Freunden, aber auch von Geschäftspartnern und Klienten auf eine perfide Art missbraucht.

Dieses Urteil gegen den Juristen Franz A. Zölch bedeutet aber auch ein wichtiger Wendepunkt in der Haltung der Berner Justiz in der Affäre Zölch. Die IGZG ist über das nun endlich erfolgte Eingreifen der Berner Justiz erleichtert.

Wenn Zölchs Anwalt Roger Lerf nun via Medien verlauten lässt, „Zölch sei am Boden“ und gesundheitlich stark angeschlagen, stehen dem die neusten verfügbaren Informationen des Betreibungsamtes Bern Mittelland gegenüber, wonach Zölch monatlich CHF 10’000.– Einkommen generiert, unter anderem mit der Arbeit für den Weber Verlag in Gwatt.

IGZG, 22.9.2015


Aktualisierung Februar 2015
Artikel in der Berner Zeitung vom 18. Februar 2015: Ist Franz A. Zölch ein Betrüger?

Artikel im Thuner Tagblatt vom 13. Dezember 2014 über das Verfahren eines IGZG-Mitglieds gegen Zölch vor Gericht: Die Hotelière hofft weiter. Wie diesem Bericht zu entnehmen ist, hat die Staatsanwaltschaft Bern-Oberland einen Strafbefehl gegen Franz A. Zölch wegen Betrugs ausgestellt, der jedoch noch nicht rechtskräftig ist, da er von Zölch angefochten wurde.

Das Betreibungsamt Bern-Mittelland hat der IGZG in Aussicht gestellt, im Rahmen der aktuellen Pfändungsgruppe Herrn Zölch mit den von der IGZG am 13.2.2014 gestellten Fragen zu konfrontieren.

Die FINMA hat unser Schreiben entgegengenommen, uns jedoch geantwortet, dass wir über den Fortgang der ev. Untersuchungen nicht informiert werden würden.